Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen? | BlogMonetarisieren.de
"Mit meinen Tipps möchte ich Dir dabei helfen, mit Deinem Blog noch mehr Geld zu verdienen." - Coach Hoffmann

Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen?

Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen?
4.2 (84.44%) 18 Bewertung[en]

Einigen wird diese Situation bekannt sein. Da checkt man seine E-Mails und findet plötzlich eine Kooperationsanfrage. Ein Unternehmen fragt an, ob man Interesse daran hat, auf dem eigenen Blog einen gesponserten Artikel (Sponsored Post) zu veröffentlichen. Die Freude ist groß und das Geld kann man sicherlich auch gut gebrauchen. Doch wie viel verlangt man jetzt für einen solchen Post? Wie hoch ist Dein Sponsored Post Preis und wie bestimmst oder verhandelst Du ihn? Hier findest Du ein paar Infos, die Dir bei der Preisfindung und der nachfolgenden Verhandlung helfen werden.

Wenn Du eine weitere Anregung oder Feedback hast, dann freuen wir uns auf Deinen Kommentar unter dem Beitrag.

Sponsored Post Preis: Alles Verhandlungssache!

Bevor wir uns der Preisgestaltung widmen, ist es wichtig die unterschiedlichen Formen für gesponserte Posts, einmal genauer zu beleuchten.

Was ist ein Sponsored-Post und welche Formen gibt es?

Ein Sponsored-Post ist ein Beitrag welcher für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung wirbt und über Deinen Blog veröffentlicht wird. Dafür erhältst Du von dem Unternehmen Zuwendungen in Form von Geld, Traffic (Sollte nicht unterschätzt werden! Ein Link in einem 100.000er Newsletter kann es auf dem Blog schon ordentlich rauschen lassen!) oder sogenannten Geldwerten Vorteilen, wie Beispielsweise Produkte, welche Du behalten darfst. Deine Reichweite und Deine Glaubwürdigkeit innerhalb Deiner Leserschaft, sowie der Pagerank Deines Projektes (gesetzte do-follow Backlinks) sind die Hauptmotivationen für ein Unternehmen mit Dir zusammen zu arbeiten. Das Ziel des Unternehmens besteht darin mit Hilfe Deiner Arbeit, den eigenen Umsatz zu steigern.

Folgende 2 Optionen werden meist angeboten

Je nachdem auf welche Vorgehensweise man sich für einen gesponserten Post einigt, verändert sich auch der entsprechende Aufwand für Dich als Promoter.

Option 1:
In der ersten Version wird Dir vorgeschlagen, dass Du selbst einen Artikel verfasst. Du recherchierst Informationen zu dem jeweiligen Thema, testest, machst Fotos und/oder Videos, schreibst den Text, optimierst Ihn für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen, korrigierst und formatierst diesen. Kurz: Die Arbeit bleibt voll und ganz an Dir hängen.

Option 2:
Hierbei stellt Dir der Auftraggeber einen Text und g.g.F. Medien wie Fotos und Videos. Diesen Text musst Du dann erst gegenlesen, formatieren und oft sogar noch das SEO übernehmen. Du hast zwar weniger Arbeit als bei Option 1, allerdings nehmen diese Schritte auch Zeit in Anspruch. Deine Zeit!

Wie berechnest Du Deinen Preis für den Post?

An dieser Stelle machen einige Einsteiger den Fehler, dass sie einem Deal ohne Übersicht zusagen und sich erst dann Gedanken darüber machen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um ein starkes Ergebnis zu erreichen. Daher solltest Du Dir vorab ein konkretes Bild machen, welche Aufgaben von Dir auszuführen sind.

Folgende Fragen solltest Du VOR einer Verhandlung stellen:

  • Wer schreibt den Text?
  • Bekomme ich Fotos / Videos oder soll ich sie selbst anfertigen und bearbeiten?
  • Bekomme ich den Service (Dienstleistung / Testaccount) kostenlos?
  • Bekomme ich das Produkt gestellt und darf ich es im Anschluss behalten?
  • Muss ich das Produkt zurückschicken?

Erst jetzt geht es an die Berechnung!

Da Du den Aufwand Deiner Aktivität durch die oben gestellten Fragen grob einschätzen kannst, kommen wir zu einer beliebten Berechnungsmöglichkeit.

Zeit gegen Geld: Die Stundenlohnformel
Diese Berechnungsform ist sehr einfach gestaltet. Hierbei multiplizierst Du die benötigte Zeit für alle, von Dir zu leistenden, Arbeitsschritte mit Deinem persönlichen Stundensatz. Achte dabei auf jeden noch so kleinen Zeitfresser. Selbst einen vorgegebenen Text für den Blogbeitrag zu formatieren kostet Zeit. Produktfotos zu machen und diese nachzubearbeiten kann zwar Spaß machen, doch auch diese Zeit zählt mit in die Rechnung. Halte Dir immer vor Augen, Kleinvieh macht auch Mist! Selbst das Lesen und Beantworten der E-Mails oder Telefonate mit dem Auftraggeber, kosten Dich Zeit. Mache Dir diese Zeiträuber bewusst!

Stundensätze liegen je nach Bekanntheitsgrad des Blogs (Reichweite) und persönlichem Selbstbewusstsein zwischen 20€, 60€ – 250€ pro Stunde und noch wesentlich drüber.

Preis über Stundensatz berechnen:
Stundensatz x Arbeitsstunden = Preis





Bei NaN das Komma „22,50“ durch Punkt „22.50“ ersetzen!

Schreibst Du beispielsweise einen Artikel mit 1.000 Worten und brauchst bis zum Setzen des endgültigen Schlusspunktes, unter Einbeziehung aller Arbeitsschritte, zwischen 3 – 10 Stunden, kommen wir bei einem durchschnittlichen Brutto-Stundensatz von 60€ auf einen Betrag von 180€ – 600€.

Sobald Du nach einiger Zeit mehr Erfahrung im Bezug auf den Arbeitsaufwand gesammelt hast, kannst Du zwar auch Festpreise anbieten, nimmst Dir damit aber eine wichtige Chance für eine gute und höhere Verhandlungssumme.

Biete keinen gesponserten Artikel unter 100€ an, es sei denn Du bekommst ein Produkt (geldwerter Vorteil) kostenlos dazu, für das es sich wirklich lohnt! Ansonsten funktioniert Ausbeutung nur, weil es Menschen gibt, die sich ausbeuten lassen. Du gehörst NICHT dazu!

Seitenaufrufe pro Monat:
Hierbei machst Du den Preis für einen gesponserten Post von der Höhe Deiner monatlichen Seitenaufrufe abhängig.

Preis über Seitenaufrufe berechnen:
(Monatl. Seitenaufrufe : 10.000) x 100€ = Preis



Tipps für Deine Preisverhandlung

So Freund der Sonne, jetzt kommen wir zu dem Punkt an dem der Frosch die Locken hat! In dieser Phase werden die meisten Fehler gemacht und Verluste kalkuliert. Jetzt geht es um Deine Euronen und die Frage, wie locker Deine Knete im nächsten Monat sitzt. Diese Tipps sollen Dir dabei helfen, Deinen Preis hochzuschrauben. Ganz wichtig ist dabei die passende Denke.

Anders als man es erwartet, ist die Preisvorstellung nicht immer mit der Qualität eines Beitrages gleichzusetzen.

Beispiel:
Es gibt Leute dort draußen, die schreiben himmlische Texte und verscherbeln sie für einen Appel und ein Ei, während Andere hauptsächlich Worthülsen aneinander hängen, um die geforderte Wortanzahl zu erreichen, dafür einen horrenden Preis verlangen und…man lese und staune, diesen Preis sogar extrem oft gezahlt bekommen. Sicherlich gibt es auch unglaublich viele, sehr gut austarierte Preis-Leistungs-Beispiele, doch interessant ist es doch sicherlich, die folgende Frage genauer zu beleuchten.

Was macht also den Preisunterschied aus, wenn es nicht die Qualität ist?

Gerade Einsteiger freuen sich oft, wenn sie eine Anfrage von einem Unternehmen bekommen, sind im Freudentaumel („Juhuu, da bietet mir jemand Geld!“) und nehmen zu oft gleich das erste Angebot an („Ich sage lieber schnell zu, nicht, dass das Angebot zurück gezogen wird…“). Das ist dann der Verhandlungfehler Nummer 1.

Deine Position:
Wenn sich schon jemand die Mühe macht, Dich anzuschreiben, dann hast Du etwas, dass er gebrauchen kann. Mache Dir klar, die Person will also was von Dir!

Die Position des Anbieters:
Auf der anderen Seite des Tisches sitzt jemand, der entweder von einem Auftraggeber dafür bezahlt wird, die Kosten so gering wie möglich zu halten oder selbst der Auftraggeber ist. Einige der Jungs müssen ein bestimmtes Soll (Anzahl Kooperationen pro Monat) erfüllen. Der Zeitdruck ist somit auf Ihrer Seite, nicht auf Deiner!

Ein beliebter „Geiermove“ besteht jetzt darin, dem Blogger zuerst einmal Honig um den Mund zu schmieren. „Dein Blog ist uns besonders positiv aufgefallen…“ und so weiter uns so fort. Das Tropft schon manchmal aus dem USB-Schlitz des Laptops heraus, wenn ich mir einige Emails durchlese. Im nächsten Schritt wird dann ein Angebot gemacht, dass es in sich hat.

„Wir bieten Dir an, einen extra hochwertigen Artikel für Dich schreiben zu lassen. Du bekommst dann starken Content für Deinen Blog geschenkt und darfst diesen für Deine Leser kostenlos veröffentlichen.“

Oh, das hört sich an, als wenn Du man sich vom Olymp, mühevoll zu Dir ins Tal abseilt und Du Gott auf Knien danken darfst, dass sie Dir und nicht irgendeinem anderen Doofen, dieses Angebot machen.

Die Arbeit, der Schweiß und die zahllosen Nächte in denen Du Dir Gedanken über Deine Inhalte gemacht und diese in Textform gebracht hast, werden mit Füßen getreten!

In solch einem Fall gibt es 2 Möglichkeiten:

  • 1. die Email ganz sanft in den Spamordner verschieben
  • 2. dem Kollegen in einer Antwortmail die Preisfrage stellen

Beispiel zur Möglichkeit Nummer 2 (einfach kopieren, abändern und raus schicken!):

Unter uns Pastorentöchtern gesagt:
Gerade in der Werbung werden knackige Budgets raus gehauen, um Umsatzziele zu erreichen. Ein Unternehmen, setzt die Kosten eh steuerlich ab. Schnapp´ Dir Dein Stück vom Kuchen!

So kann sich eine Preisvorstellung darstellen:
Mit einem Pokerface, gibt der Anbieter nun einen vieeel zu niedrigen Preis an und wartet ab. Nehme nie sofort das erste Angebot an, damit Outest Du Dich ohne vorherigen Kontakt, sofort als Einsteiger und es kann sogar versucht werden, den Preis weiter zu drücken.

Vor allem im Festpreisland Deutschland werden Preise zu schnell akzeptiert, anstatt sie einfach mal nach zu verhandeln und mehr für sich heraus zu schlagen.

Entweder erhöhst Du das Angebot oder forderst beispielsweise ein zusätzliches Geschenk. Du wirst überrascht sein, wie viel Mehrwert Dir dieses kleine Nachverhandeln im Leben noch bescheren wird. In unserem Team haben wir uns teilweise den Spaß gemacht, maßlose Gegenangebote zu äußern und uns immer wieder gewundert, wie oft diese ohne zu zucken angenommen wurden.

Besonders wichtig bei hohen Preisen:
Eines sollte im Bereich der Preisverhandlungen ebenfalls noch gesagt sein.
Mal angenommen Du hast eine Reichweite von 300.000 Seitenaufrufen pro Monat, so ergibt sich daraus skaliert eine Preisvorstellung von 3.000€ für einen Sponsored Post. Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, wenn Euch jemand eine Anfrage geschickt hat. Entweder hatte die Person keine Ahnung von Eurer Reichweite und wollte einfach mal anfragen oder es wurde sehr genau recherchiert und Euer Blog bietet eine extrem hohe Relevanz für eine Marketingkampagne. Relevanz ist hierbei das Zauberwort! Bist Du in Deiner Nische ein Influencer? Je höher die Summe für einen angesetzten Post ist, desto härter wird auch verhandelt und versucht den Preis zu drücken. Ihr könnt sicher sein, dass Ihr es ab einer bestimmten Größenordnung, nicht mehr mit einem Hausmeister zu tun bekommt, der mal eben ein Angebot raus schickt, sondern mit echten Verhandlungsprofis, die ganz genau wissen, welche verkaufspsychologischen Knöpfe sie bei einem Blogger drücken müssen, damit dieser seine Preisvorstellung als Luftschloss abtut. Flinch, Druck aufbauen, Bluff und Pokerface sind dabei dann absolute Basics.

Einige Antworten könnten beispielsweise folgendermaßen ausfallen:
„Oh sorry, so viel Euros werden in dem Bereich schon lange nicht mehr gezahlt, diese Zeiten sind vorbei.“
„Das tut mir leid, dann werden wir wohl dem anderen Blogger zusagen müssen.“
„Bei den Preis könnten wir ja gleich Fernsehwerbung schalten.“

Auf solche und ähnliche Antworten sollte man dann sehr gut vorbereitet sein, um seine Position zu festigen. Je mehr Zeit Dein Gegenüber in die Diskussion investiert, desto wichtiger scheint Dein Blog für Ihn zu sein.

Wie hättest Du beispielsweise auf den Kick mit der Fernsehwerbung reagiert? Hättest Du passende Antworten parat gehabt? Wie oft hast Du solche Szenarien durchgespielt?

Nachteil Fernsehwerbung:
Extreme Streuverluste (Gießkannenprinzip). Dabei landet ein Großteil der Werbung bei Menschen, die sich nicht einmal im geringsten für das beworbene Themengebiet interessieren. Ein Jäger schießt einfach mal in die Luft und hofft, dass er vielleicht eine Fluggans erwischt…

Vorteil Blogpost:
Blogposts dagegen sind vergleichbar mit dem Rosinenpicken aus einem Kuchen. Die Zielgruppe ist im besten Fall bereits optimal gefiltert und es werden dadurch Menschen erreicht, die sich für genau das Thema interessieren. Entweder kann ein Bedarf gedeckt oder geweckt werden. Zudem hat man eine messerscharfe Messbarkeit.

Das aber nur als Ansatz, denn wer sich wirklich dafür interessiert, wie man sich optimal vorbereitet, um starke Preise für seinen gesponserten Post zu bekommen, für den habe ich jetzt dieses Insider-eBook mit all meinen Tipps und Tricks zur Preisverhandlung geschrieben.

Jeder kann es lernen, wenn er in sich investiert!

Im nächsten Absatz gehen wir auf ein paar wichtige Punkte ein, die wir in jede Vereinbarung mit einfließen lassen, damit es später keine Gespräche gibt.

Wichtige Punkte für Deine Vereinbarung

Die vorgestellten Punkte sollen Dir einen Überblick geben, wie wir selbst einen gesponserten Post definieren und welche Bedingungen wir daran knüpfen. Du darfst Dir gerne einige Parts kopieren, doch da wir keine Juristen sind, empfehlen wir die Formulierungen von ebendiesem auf Rechtswirksamkeit prüfen zu lassen. Bisher sind wir jedoch gut mit den folgenden Worten gefahren.

Wichtig: §58 RStV beachten!


Zitat:

Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden.

Wir Kennzeichnen gesponserte Artikel direkt unter der Überschrift mit: „Dieser Artikel ist Werbung“ und gut ist.

  • Der gelieferte Text sollte zum Thema unseres Onlineangebotes passen.
  • Für den Text, sowie mitgesendete Bilder / Thumbnails und Videos, erbitten wir eine schriftliche Genehmigung zur Verwendung dieser Inhalte auf unserer Website und die Verwendung von Thumbnails in den Sozialen Netzwerken.
  • Der Sponsored Post kann einen Link zu Ihrem Angebot enthalten, welcher gemäß der Google Richtlinien mit dem Attribut rel=“nofollow“ gekennzeichnet wird.
  • Selbstverständlich wird der gesponsorte Post als – Werbung – gekennzeichnet, um der deutschen Rechtslage zu entsprechen.
  • Der Beitrag wird von uns suchmaschinenfreundlich gestaltet und auf unserer Seite (www…) als Artikel veröffentlicht.
  • Dieser Artikel kann dauerhaft bestehen bleiben und wird, wie unsere eigenen Artikel behandelt. Erst erscheint er auf der Startseite und wird dann dem Archiv zugeordnet.
  • Die Löschung des Artikels kann jederzeit kostenlos per Email von Ihnen an uns veranlasst werden.
  • Änderungswünsche bedingen eine vorherige Absprache und sind mit Zusatzkosten verbunden.
  • Der Preis für den gesponserten Post beträgt xxx,xx€ und ist vor Veröffentlichung per Banküberweisung zu entrichten.
  • Die Rechnung schicken wir auf elektronischem Wege per .pdf Datei oder auf Wunsch auch per Brief zu.
Tipp: Einige Agenturen möchten vorab ein Media Kit per Email zugeschickt bekommen. In diesem Fall nutze einfach den bekannten, kostenlosen Media Kit Generator.

Wir sind gespannt auf Dein Feedback in den Kommentaren.

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28 Kommentare

  1. Robert

    Sehr guter Beitrag. Ich würde allerdings die Arbeitszeit + die Reichweite verlangen. Aber man muss sich natürlich auch bei der genannten Summe wohl fühlen, vor allem wenn man sie irgendwann verteidigen muss.

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Vielen Dank Robert, je nachdem an wen Du mit Deiner Preisvorstellung gerätst, wirst Du sie auch bekommen. Was die Argumente angeht, ist eine gute Vorbereitung schon die halbe Miete. Ich habe direkt mal über Deinen Blog gestöbert. Die Frühaufsteher-Challenge klingt interessant, werde sie gerne im Auge behalten.

      Antworten
      1. Robert

        Danke für dein Interesse an meinem Blog. Ich werde vermutlich auch irgendwann einmal einen ähnlichen Beitrag verfassen.

        Ich habe allerdings immer ein relativ gutes Argument um die Preise hochzutreiben (wobei ich im Moment keine gesponserten Beiträge annehme). Wenn ich sage, ich könnte in der Stunde auch für 85€ programmieren, gibt es nicht allzu viele Gegenargumente um mich mit 50€ pro Post abzuspeisen.

        Antworten
        1. Lita Haagen

          Vielen Dank für diesen wertvollen Post!
          Ich hatte zum Thema Food- und Reiseblogger Relations etwas für meine Zielgruppe aus der Gastronomie / Hotellerie geschrieben. Was noch fehlte, war etwas nachvollziehbar Konkretes zum Thema Preisverhandlung.
          Da ich glaube, dass ein Geschäft nur dann dauerhaft profitabel ist, wenn beide Seiten mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden sind und sich gegenseitig verstehen, habe ich Deinen Post verlinkt.

          Viele musikalische Grüße aus Bad Driburg, Lita

          Antworten
          1. Coach (Beitrags-Autor)

            Hallo Lita, vielen Dank für Dein Feedback. Richtig, gerade wenn eine langfristige Kooperation angestrebt wird, ist die höchstmögliche Zufriedenheit an beiden Seiten des Verhandlungstisches die wichtige Grundlage für dieses Miteinander. Es freu mich sehr, dass Du den Artikel geteilt hast. Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Erfolg und gute Geschäfte. 🙂

  2. Marvin

    Sehr schöner Artikel und vor allem die Rechner. Aber sind bezahlte Artikel denn immer noch so beliebt? Mein Gefühl sagt mir, dass diese einmalige Einnahmequelle langsam ausstirbt. 🙂

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Marvin, vielen Dank. Das Blogmarketing zieht in Deutschland immer mehr an. Umso wichtiger ist das Training von Verhandlungstechniken Seitens der Blogger. Ps: Wie auf Deinem Blog angeteasert, spielt das mentale Gleichgewicht eine entscheidende Rolle.

      Antworten
  3. Anita

    Vielen Dank für diesen super Artikel! Gerade als „Newbie“ in der Szene – also unter 5.000 Seitenaufrufe pro Monat – ist es sehr schwer, für sich selbst Preise festzulegen. Ich schreibe aber sehr aufwändige Blogposts und stehe daher auch dazu, dementsprechend entlohnt zu werden, wenn jemand mit mir kooperieren möchte. LG, Anita von http://www.gailtalontour.com

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Sehr gerne Anita. Ich habe mir Deinen Blog auch gerade angeschaut. Du triffst das Thema Reisen auf den Punkt und hast ein gutes Auge für Bildmotive, die Emotionen wecken. Ein wertvoller Pluspunkt für Deine Verhandlungen.

      Antworten
  4. Alex

    Danke. Wirklich interessanter Artikel. Abgespeichert.
    Ich habe mich an meine Konkurrenz gehalten und so viel verlangt, wie die Konkurrenz für meine SA verlangt hat. Ich habe kurz überschlagen. Bin mit 100€ unter dem errechneten Wert. Vor allem bei Hobby oder privaten Blogs kommt man auf die Idee weniger zu verlangen, obwohl dort der Preis viel mehr sein müsste, weil ein gewisse Vertrauensbasis herrscht und diese ist nicht unterschätzen. Grüße.

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Gerne Alex und danke für Dein Feedback. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du jetzt noch mehr Lust auf Verhandlungen bekommen hast und bin mir sicher, dass Du in Zukunft weitere erfolgreiche Verkäufe tätigen wirst! 🙂

      Antworten
  5. Myriam

    Hi,

    Ich hab mal eine Frage, wenn ich mit einem Unternehmen ein Gewinnspiel veranstalte, kann ich dann zzgl. zu den Preisen auch was verlangen? Ich hab ja Arbeit mit der Erstellung des Gewinnspiels. Oder ist das mit den Preisen und der höheren Reichweite abgegolten?

    Ich sag schon mal Danke. ☺

    LG Myriam

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Myriam, ich empfehle es Dir sogar dringend, zusätzlich zu den Preisen mehr für Deine Arbeit zu verlangen, da Du Deine Leistung sonst viel zu schnell unter ihrem Wert verkaufst. Das Nein hast Du schon, doch das JA kann noch kommen! 🙂

      Antworten
  6. Tanja

    Hallo, das ist ein sehr hilfreicher Beitrag und habe ihn gern geteilt. ich bekomme sehr häufig Anfragen für Kooperationen, lehne die meisten aber ab. Grund: Mein Blog ist keine billige Werbeplattform. Die „Angebote“ finde ich manchmal regelrecht dreist. So hat mich ein großer Konzern gefragt, ob ich für ihn Rezepte mit Haferflocken entwickeln möchte. Mein Lohn: Ich bekomme die benötigten Haferflocken umsonst und ich werde auf den sozialen Netzwerken geteilt. Abgesehen von dieser „Entlohnung“. Ein Blick auf deren FB-Seite zeigte, dass diese nicht gerade der Renner war und die bisher geteilten Rezepte anderer Blogger kaum geliked wurden. Also immer auch direkt auf die Seiten schauen, ob die Rechnung mehr Reichenweite für den eigenen Blog durchs Beitragteilen überhaupt aufgehen kann. Daher mein Rat: Nicht von großen Firmennamen einlullen lassen.

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Tanja, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde es gut, dass Du den Wert Deines Blogs zu schätzen weißt und Dich daher auf seriöse Angebote konzentrierst! Wenn die Reichweite der Facebook-Seite jetzt wenigstens stark gewesen wäre (Schaltung von relevanten Facebook-Ads + xxx.xxx hochaktive Fans…), dann hätte man ja nochmal darüber nachdenken können. Gut, dass Du recherchiert und damit einen Rohrkrepierer vermieden hast. Ein wichtiger Tipp, den Du mit Deinem Kommentar weitergibst. Top! Habe gerade auf Deinem Blog vorbei geschaut. Sehr schöne Bildauswahl! PS: Danke fürs Teilen!

      Antworten
  7. Daniel

    Hallo,

    interessanter Artikel aber bei mir in der Tech-Branche fast aussichtslos. Gibt natürlich viel Konkurrenz die jeden Kleinmist für umsonst machen, was zur Startzeit eines Blogs noch Ok ist aber später nicht mehr.

    Also ich habe eine Reichweite jenseits der 50.000/Monat und da wird schon rumgeheult, wenn man 55€ pro Sponsored Post verlangt. Aber letztendlich egal, ich mache sicherlich keine Werbe-Post für einen 5€ Artikel.

    Ansonsten ist schon recht oft so, dass man halt Produkte mit relativ hohen Wert nach einem Testbericht behalten kann, zumindest wenn Shops die gestellt haben.

    Richtig witzig wird es wenn man mit den großen Konzernen direkt aus Deutschland arbeitet. Da bekommst ein Leihgerät für 14 Tage und Geld siehst du nie dafür. Das ist schon Ausbeute pur aber leider Gang und Gebe auch bei den großen Redaktionen, die sich das Geld anderweitig durch Werbung reinholen. Als kleiner Blog guckst dann in die Röhre und so ein Testbericht ist locker ein Aufwand von 6-10 Stunden.

    da gibt es dann so Standard-Antworten: „wir haben nicht genügend Geräte“ oder „nicht genügend Budget“. Lächerlich für die Konzerne aber anders rum sind se auch eiskalt und lassen dich einfach fallen. Und es gibt leider immer noch genug, die es für umsonst machen.
    Somit bist entweder ehrlich zu Dir selber aber dann hast den Content nicht oder Du versklavst Dich teilweise an die Konzerne, machst kostenlos Werbung aber hast dafür den Content für deine Leser.

    Grüße
    Daniel

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Daniel, vielen dank für diesen ausführlichen Kommentar. Ich habe mir gerade Deinen Testbericht zum „Redmi Note 4 Pro“ auf Deiner Seite durchgelesen. Selten so einen ausführlichen Test, mit vielen starken Bildern gesehen. Sehr gute Arbeit! Bei so einem Aufwand würde ich unter 3-stellig auch kein Angebot akzeptieren. Gerade weil die Amazon Provi in dem Bereich „angepasst“ wurde. Hast Du daher schon mal über Exklusiv-Lösungen nachgedacht?

      Antworten
      1. Daniel

        Hey,

        ja die Testberichte sind mir extrem wichtig und meine Autoren haben von mir die eindeutige Aussage, dass diese so detailliert wie möglich sein sollen. Damit heben wir uns sehr stark von der Konkurrenz ab, was mir sehr wichtig ist und meine einzige Vorgabe ist. Bei dem Rest haben sie freie Hand.

        Neben mir und meinem Autor Oli machen wir obben drauf noch sehr aufwendige Fotos, wo schon div. Stunden für drauf gehen, wie hier z.B. http://www.androidkosmos.de/test-review-xiaomi-mi5s-muss-es-immer-ein-s-modell-sein

        Amazon ist da leider auf Dauer keine große Lösung, denn speziell diese China-Geräte erhalten wir direkt aus China von den Shops. Diese werden teilweise auch mit Affliate-Links gesetzt, wo man wenigstens noch etwas Geld mit verdient. Amazon versuche ich über das Pricemesh-Plugin (Preisvergleich über div. Affliate Netzwerke!) ein wenig zu monetarisieren, wie bei den Standard-News aber das klickt sich leider null. Alle paar Monate mal 25€ that’s it. Davon kann man nix bezahlen.
        Die Kosten sind halt bei der größe auch schon da. Div. kostenpflichtige Plugins & Themes, monatliche Abo-Preise für sowas, Serverkosten und und und …

        Vielleicht liegt es auch an der übersättigten Tech-Branche und den raffgierigen Konzernen. Mit einem Nischenprojekt kann man hier sicherlich auch mehr Druck aufbauen und besser verhandeln.
        Ich weiß es nicht aber man klöttert sich das Geld so von Monat zusammen. Das ist nix, was man aktuell als Standbein aufbauen kann, um davon zu leben. Deswegen ist es auch sehr schade, dass wir Blogger und deren Arbeit so wenig geschätzt werden.

        Evtl. ist der Blog mit knapp 2 Jahren noch zu jung? Steigerungsrate von 2015 gegenüber 2016 waren fast 400% also das 4-fache.

        Antworten
  8. Stefanie

    Guter Artikel!

    Bezahlung im Voraus wird aber zu 99% abgelehnt, wollte das anfangs auch so handhaben.
    Verdiene nicht schlecht mit Sponsored Posts, aber eben erst nach erbrachter Leistung.

    Antworten
  9. Hubert Baumann

    Ein sehr guter und ausführlicher Beitrag, der selbst mir als alten Vertriebs- und Marketing“hasen“ noch einige aha-Erlebnisse beschert hat.

    Auf Argumente wie „dann müssen wir halt mit dem anderen Blogger zusammenarbeiten“ bzw. „dann können wir ja gleich Fernsehwerbung schalten“ antworte ich übrigens in der Regel ganz gelassen „wenn das für Sie eine sinnvolle Aternative ist, dann ist das natürlich Ihre Entscheidung“.

    In der Regel ist dann auf der anderen Seite der Telefonleitung erst mal für 3 Sekunden Sendepause. Damit bist du nicht nur komplett raus aus der Situation, Deinen Preis „verteidigen“ zu müssen, sondern bringst Deinen Gegenüber in Zugzwang. Diese Strategie funktioniert bei mir eigentlich fast immer. 🙂

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Hubert, vielen Dank für Dein Feedback! Es freut mich sehr, dass ich für Aha-Momente sorgen konnte. Gleichzeitig freue ich mich darüber, dass Du zusätzlich auch noch eine weitere Reaktionsalternative weitergegeben hast und diese mit uns allen teilst. Ich finde es immer wieder grandios, wie viele unterschiedliche Strategien es gibt und wie gut diese wirken. Werde Deine Vorgehensweise gerne mal in der Praxis anbringen und bin gespannt, wie die Reaktion ausfällt! Top!

      PS: Du hast soeben den 100sten Kommentar geschrieben, dafür schenke ich Dir als besonderes Dankeschön ein Exemplar meines Ratgeber-eBooks: Sponsored Post Preisverhandlung im Wert von 19,99€. Ich sende es Dir kostenlos auf Deine angegebene E-Mail-Adresse und wünsche Dir viel Freude damit!

      Antworten
  10. Anke

    Vielen Dank für diesen ausführlichen und informativen Artikel. Auch die zugehörigen Kommentare sind sehr interessant. Jetzt werde ich mir noch den Post zum Media-Kit durchlesen. Genau hierzu habe ich auch Informationen gesucht.

    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Anke, gern geschehen. Ich freue mich, dass die Infos gut angekommen sind und wünsche Dir viel Erfolg für Deine Sponsored Posts.

      Antworten
  11. Tanja Praske

    Hi,

    vielen Dank für den Artikel – ich finde es genau richtig, die Arbeitszeit mal in den Fokus zu rücken, vor allem auch dann, wenn frau einen Nischenblog hat und nicht so die Mainstream-Themen bedient, dafür aber in der Nische sehr sichtbar ist. Arbeit sollte sich lohnen!
    Beste Grüße
    Tanja

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Tanja, vielen Dank für Deinen Kommentar. Genau so sehe ich das auch. Reichweite allein ist nicht alles. Auf die Relevanz des Artikelthemas in der erreichten Zielgruppe kommt es an!

      Antworten
  12. Matthias Schwindt

    guter Artikel mit nett zu bedienenden Rechnern. Auch wenn man das mit den 100 € pro 10.000 Besuche gerade noch so hinbekommt 😉

    Das ist für mich der entscheidende Rechner. Wen interessiert mein Stundensatz? Die wollen meine Reichweite, also müssen sie dafür bezahlen.

    Was ich versucht habe, aber nicht durchsetzten konnte war die Vorkasse. Klappt das bei dir wirklich?

    Antworten
    1. Coach (Beitrags-Autor)

      Hallo Matthias, danke für Deinen Kommentar. Was die Vorkasse angeht, kommt es immer sehr stark darauf an, wie hoch der Bekanntheitsgrad in dem jeweiligen Bereich ist. Je mehr Marketing-Verantwortliche Du in Deiner Facebook-Freundeliste hast, desto vertrauter können Zahlungen in der Regel abgewickelt werden. Ein kurzer Plausch am Telefon kann ebenfalls Wunder wirken, da wir uns sehr schnell einen Eindruck vom Gegenüber machen. Das „einarmige Reißen“ des Telefonhörers bringt immernoch entscheidende Vorteile mit sich. Dein Blog vermittelt einen sehr seriösen und professionellen Eindruck. – Sieht gut aus! In diesem Sinne: Fortes Fortuna Adiuvat 🙂

      Antworten
  13. Danielle

    Ich glaube nicht, dass jemand mir 6.500 EUR für ein Sponsored Post zahlen wird… Aber schlecht ist der Ansatz nicht.

    Viele Grüße
    Danielle

    Antworten

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